Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

nach einem relativ ruhigen Sommer beeinflusst uns die Corona-Pandemie leider wieder im vollem Maße. Deutlich steigende Infektionszahlen lassen auch unsere Ängste und Sorgen steigen und jeder von uns fragt sich wohl zurzeit, wie diese zweite Welle ausgehen wird.

Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie über die aktuelle Situation und die weitere Perspektive aus schulischer Sicht – so gut es augenblicklich geht – informieren:

Grundlage dieser Informationen ist die aktuelle Corona-Mail des Ministeriums für Schule und Bildung, die am 21.10.20 veröffentlicht wurde und für Sie auch unter https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/archiv-2020/21102020-ergaenzende-informationen-zum-schulbetrieb einsehbar ist.

Ziel des Ministeriums ist es, dass die „Schulen (…) ihren angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten mit Unterricht möglichst nach Stundentafel nach den Herbstferien unverändert fortsetzen“.

Neben dem Fortbestand der geltenden Regeln (Hygienekonzept, Dokumentation, Quarantäneregeln etc.) sind dabei folgende Ergänzungen/Änderungen wichtig:

  • Stoßlüften alle 20 Minuten,
  • Querlüften, wo immer es möglich ist,
  • Lüften während der gesamten Pausendauer

Mit Bezug auf den Mund-Nasen-Schutz knüpft das Land NRW wieder an die Regelungen der Zeit unmittelbar nach den Sommerferien an. Das bedeutet im Kern, dass wieder alle Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude (d.h. während des gesamten Unterrichts) und auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen.

Neben diesen Vorgaben, die sich auf den Infektionsschutz beziehen, möchte ich Ihnen weiterhin die unterrichtsorganisatorischen Vorgaben, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen, nicht vorenthalten. Hier ist ebenfalls das Ziel, dass der Schul- und Unterrichtsbetrieb möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden soll. Distanzunterricht kommt nur bei einem durch SARS-CoV-2 verursachten Infektionsgeschehen in Betracht.

Vor dem Hintergrund, dass dieses Infektionsgeschehen unterschiedliche Formen annehmen kann, sind natürlich hier unterschiedliche Szenarien denkbar. Angefangen von einzelnen Schülerinnen und Schülern, die, falls diese sich in Quarantäne befinden, im Distanzunterricht beschult werden müssen, kann die Regelung zum Distanzunterricht sich auf ganze Klassen, Jahrgangsstufen oder sogar die ganze Schule beziehen. Die Entscheidung darüber trifft der Schulleiter zusammen mit dem Gesundheitsamt und informiert die Schulaufsicht und die Schulkonferenz. Damit ist auch klar, dass es individuelle, schulische Entscheidungen sind und es eine einheitliche städtische Lösung nicht geben kann.

Neben Gründen des Infektionsschutzes (Quarantäne) kann weiterhin klassen- oder jahrgangstufenweise in den Distanzunterricht gewechselt werden, wenn die Personalressource bzw. die Lehrer/-innenversorgung zu knapp wird. Dies kann aber auch nur nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten geschehen und unter den Prämissen, dass Vertretungsunterricht Vorrang vor dem Distanzunterricht hat und die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, die stärker als andere auf den Präsenzunterricht angewiesen sind (z.B. Eingangs- und Abschlussklassen), berücksichtigt werden.

Apropos Distanzunterricht: Hier arbeiten wir schulintern intensiv daran, die bestehenden Konzepte weiter zu optimieren. Dazu folgen in den nächsten Tagen weitere Informationen.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch versichern, dass ich Sie über die aktuellen Entwicklungen, insbesondere über das Auftreten von Corona-Fällen an unserer Schule unverzüglich informieren werde. Transparenz und Vertrauen sind in dieser schwierigen Situation die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Denn nur über eine gute Zusammenarbeit lässt sich diese Krise lösen. Und dass wir diese Krise gemeinsam bewältigen werden, da habe ich keine Zweifel.

Bleiben Sie gesund und bis zum nächsten Info-Schreiben verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Jens Heinemann (Schulleiter)

 

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