Lernen mit Virtual Reality
Erstmals wurden die VR-Brillen des Medienzentrum im Kreis Borken ausgeliehen und im Unterricht eingesetzt.
In der Klasse 8 wurden die VR-Brillen im Fach Praktische Philosophie innerhalb der Unterrichtsreihe „Wirklichkeit und Wahrheit in Zeiten von KI“ genutzt. Ziel war es, Chancen und Gefahren von Virtual Reality zu erkennen und kritisch zu reflektieren. Das Fazit der Lerngruppe fiel dabei differenziert aus: Zwar könne VR den Unterricht auf interessante und eindrucksvolle Weise bereichern, gleichzeitig sei die Erfahrung aber auch befremdlich. Viele Schüler:innen beschrieben das Gefühl, dass Wahrnehmung und eigenes Körpergefühl voneinander gelöst würden als „irgendwie gruselig“.
Auch in der Q1 kamen die VR-Brillen zum Einsatz: Im Niederländischunterricht besuchten die Schüler:innen virtuell das Anne-Frank-Haus. Mithilfe von Zitaten aus dem Tagebuch konnten sie das Versteck sowie die Geschichte Anne Franks auf eine moderne Weise entdecken.
Für die Schüler/innen war diese Aktion eine interessante Erfahrung, die gerne auch in weiteren Fächern , z.B. Chemie, Biologie, Mathematik oder Geschichte, erprobt werden kann.
