Wenn die Turnhalle zum Planetarium wird
Wie sieht der Sternenhimmel über uns aus? Wie ist unsere Erde entstanden? Und welche Geheimnisse verbirgt das Universum? Antworten auf diese Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 8 am Mittwoch und Donnerstag, 8. und 9. Juli, auf ganz besondere Weise: Für zwei Tage verwandelte sich die Turnhalle in ein Tor zum Universum.
Mit dem mobilen Planetarium „eduDome“ waren der Weltraumphysiker Dr. Michael Danielides und die Erlebnispädagogin Johanna Danielides zu Gast an der Schule. Im Mittelpunkt stand eine aufblasbare Kuppel mit einem Durchmesser von sieben Metern und Platz für bis zu 50 Personen. Darin konnten die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Fulldome-Projektion vollständig in die Welt der Astronomie eintauchen.
Die Verbindung aus eindrucksvollen 360-Grad-Bildern und persönlicher Moderation machte Naturwissenschaften auf außergewöhnliche Weise erlebbar.
Lernen mit allen Sinnen
Ausgestattet mit Kopfhörern nahmen die Schülerinnen und Schüler im Inneren des Planetariums sitzend oder liegend Platz und verfolgten einen altersgerecht aufbereiteten Fulldome-Film zur Entstehung der Erde.
Ein besonderer Höhepunkt war die anschließende Live-Moderation durch Dr. Michael Danielides. Gemeinsam erkundeten die Klassen den aktuellen Sternenhimmel, lernten verschiedene Sternbilder kennen und erhielten einen Ausblick auf die Sonnenfinsternis am 12. August.
Entdecken, Forschen und Ausprobieren
Nach dem Besuch des Planetariums vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in einer umfangreichen erlebnispädagogischen Lernwerkstatt. An insgesamt 17 abwechslungsreichen Stationen beschäftigten sie sich selbstständig mit Themen wie Sonne, Erde, Mond, Mars, Saturn, Sommersternbildern, Weltraumwetter oder der Funktionsweise von Teleskopen.
Die Aufgaben waren handlungsorientiert aufgebaut und boten unterschiedliche Zugänge und Anforderungsniveaus. Dadurch konnten sich alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten mit den Themen auseinandersetzen.
Informative Roll-ups stellten an jeder Station das notwendige Hintergrundwissen bereit. Nach der Bearbeitung konnten die Jugendlichen ihre Ergebnisse selbstständig mit den Lösungen abgleichen und sich anschließend einen Stempel in ihren persönlichen Astropass drücken, eine gelungene Motivation für die Schülerinnen und Schüler.
Moderne Bildung über den Unterricht hinaus
Mit Projekten wie diesem greifen wir aktuelle Themen auf. Anschauliche Medien, handlungsorientiertes Arbeiten und die Zusammenarbeit mit externen Fachleuten ermöglichen Erfahrungen, die über das Klassenzimmer hinausgehen. So wird Neugier geweckt und wissenschaftliches Denken gefördert.
Die Resonanz fiel entsprechend positiv aus. Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte zeigten sich von der Verbindung aus moderner Technik, wissenschaftlicher Kompetenz und aktivem Entdecken beeindruckt.
