Mikroskopieren im NW Unterricht

Mikroskopieren im NW Unterricht

Wasserwesen

Geheimnisvolle Wasserwesen entstanden in Darstellen & Gestalten

Klassen 7/8 (Abteilung II)

In der Gesamtschule lernen die Schülerinnen und Schüler einer Klasse möglichst lange gemeinsam. Deshalb erfolgt die erste Leistungsdifferenzierung in der 7. Klasse in den Fächern Englisch und Mathematik binnendifferenziert. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler werden gemäß ihrer Leistungen dem Grund- oder Erweiterungsniveau zugeordnet. Der Unterricht in den Fächern erfolgt dabei weiterhin im Klassenverband.

Erst ab Klasse 8 werden die Fächer Mathematik und Englisch in E- und G-Kurse eingeteilt. In Deutsch erfolgt der Unterricht weiterhin im Klassenverband.

Unsere aktuellen Klassen

6a

Klasse 7 A

6b

Klasse 7 B

6c

Klasse 7 C

6d

Klasse 7 D

6e

Klasse 7 E

Klasse7a

Klasse 8 A

7b

Klasse 8 B

7c

Klasse 8 C

7d

Klasse 8 D

7e

Klasse 8 E

Besonderheiten

Fachleistungsdifferenzierung

Die erste Differenzierung erfolgt innerhalb des Klassenverbandes. Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrer bisherigen Leistungen in den Fächern Englisch und Mathematik dem G- oder E-Niveau zugeordnet. Sie werden weiterhin gemeinsam in einem Kurs unterrichtet, erhalten allerdings unterschiedlich anspruchsvolle Aufgaben (Binnendifferenzierung).

Diese Zuweisung zum G- oder E-Niveau ist nicht statisch. So kann ein Schüler, der beispielsweise dem G-Niveau zugeordnet wurde, auch die anspruchsvolleren Aufgaben versuchen und somit erkennen, dass er durch ein wenig mehr Anstrengung durchaus das E-Niveau erreichen kann. Ebenso kann ein Schüler, der mit den E-Aufgaben überfordert ist, ohne Schwierigkeiten in das G-Niveau wechseln.

Da die Schülerinnen und Schüler in dieser ersten Differenzierungsphase gemeinsam unterrichtet werden, haben sie die Möglichkeit beide Niveaus zu erproben und erkennen dadurch ihre Möglichkeiten oder auch Grenzen. Die spätere Zuordnung in G- und E-Kurse, ab Klasse 8, wird somit transparenter und nachvollziehbarer.

Ab Klasse 8 findet eine äußere Differenzierung in den Fächern Mathematik und Englisch statt. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler werden einem Grund- oder Erweiterungs-Kurs zugeordnet (äußere Differenzierung). Im Fach Deutsch werden die sie weiterhin gemeinsam in unterschiedlichen Niveaustufen also binnendifferenziert unterrichtet.

Im 9. Jahrgang erfolgt auch in Chemie eine Zuordnung zum E- oder G-Kurs-Niveau, wobei das Fach binnendifferenziert unterrichtet wird und somit der Wechsel einer Niveaustufe leichter vollzogen werden kann.

Am Ende der 10. Klasse werden die Abschlüsse je nach Zugehörigkeit zu E- und G-Kursen und den erreichten Zensuren vergeben.

Die Schülerinnen und Schüler werden von den Ergebnissen nicht überrascht, da sie bereits ab dem 8. Jahrgang regelmäßig über den zu erwartenden Abschluss informiert werden. Dabei werden sie intensiv beraten, wie ein höherer Abschluss zu erreichen ist.

Französisch und Neigungsfächer

Ab dem 8. Jahrgang findet eine weitere Differenzierung statt. Die Schülerinnen und Schüler können als weitere Fremdsprache Französisch wählen oder sie wählen ein 2stündiges Neigungsfach. Dabei haben sie die Möglichkeit je nach individuellen Interessen und Begabungen einen technischen, kreativen, beruflichen oder politischen Schwerpunkt zu setzen.

In Klasse 8 können die Schülerinnen und Schüler folgende Neigungsfächer wählen: Informationstechnik, Kunst for Fun, Fit for Job, Sport und Gesundheit (Schulsanitäter) und Sozialwissenschaften.

Da das Fach Französisch 3stündig unterrichtet wird, erhalten die Schülerinnen und Schüler, die ein Neigungsfach wählen, eine Lernzeit zusätzlich, in der sie schulische Aufgaben bearbeiten können.

 

 

Berufsorientierung

Potenzialanalyse

Einen ersten wichtigen Baustein der schulischen Berufs- und Studienorientierung bildet die Potenzialanalyse.

Sie zielt darauf ab, dass sich die Jugendlichen mit ihren eigenen Interessen, Neigungen und Möglichkeiten auseinandersetzen und damit verbundene Kompetenzen weiterentwickeln. Es ist keine Berufsempfehlung. Eine Potenzialanalyse fördert vielmehr die Selbstreflexion und erschließt Anhaltspunkte für ein passgenaues Angebot der weiteren Bausteine in der Berufs- und Studienorientierung wie Berufsfelderkundungen oder die Auswahl von Schülerbetriebspraktika. Somit dient sie als Grundlage für den weiteren Entwicklungs- und Förderprozess bis hin zum Übergang in die Ausbildung bzw. das Studium.

Die Potenzialanalyse wird von außerschulischen Trägern mit eigens dafür qualifiziertem gendersensiblem Personal eintägig durchgeführt. Die Ergebnisse werden individuell ausgewertet. Die Vor- und Nachbereitung findet in der Schule statt, wobei Eltern und Berufsberatung darin einbezogen werden.

Informationen zum Download

Berufsfelderkundung

Im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 8 findet das zweite KAoA-Standardelement, die Berufsfelderkundung (kurz: BFE-Tage), statt. Aufbauend auf den Ergebnissen der Potenzialanalyse erhalten die Schülerinnen und Schüler an drei - voneinander unabhängigen - Tagen Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder. Bei den Berufsfelderkundungen lernen sie die Arbeitsbereiche eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Institution praxisnah kennen und können Kontakte für künftige Praktikums- und Ausbildungsstellen knüpfen.

Mithilfe der herausgefundenen Stärken der Potenzialanalyse bemühen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig darum, drei Plätze für die BFE zu finden. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer und auch die Studien- und Berufswahlkoordinatoren stehen beratend zur Seite. Unterstützend gibt es ein Buchungsportal, in dem unterschiedliche Betriebe ihr Angebot zur BFE einstellen (www.kreis-borken.bfe-nrw.de). Dieses Portal wird den Schülerinnen und Schülern im Unterricht vorgestellt.

BFE-Formular zum Download

Lernstandserhebungen in Klasse 8
Die Lernstandserhebungen sind landesweit, zentrale schriftliche Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. In allen drei Fächern beträgt die Arbeitszeit ca. 90 Minuten.
Die Termine werden für jedes Schuljahr vom Schulministerium vorgegeben. Sie finden in der Regel vor den Osterferien statt. Termine und inhaltliche Vorgaben sind auf folgender Seite einsehbar: QUA-LIS NRW.
 
Bei den Lernstandserhebungen geht es insbesondere um:
  • die Ermittlung von fachbezogenen Stärken und Schwächen,
  • die Untersuchung, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schülerinnen und Schüler langfristig im Unterricht bereits erworben haben,
  • die Untersuchung, wie die Kinder ihre Fähigkeiten anwenden können,
  • einen landesweiten Vergleich der schulformbezogenen Standards mit Schulen gleichen Standorttyps.
 
Die Aufgabenhefte werden von den Fachlehrkräften der Schule entsprechend der zentralen Vorgaben ausgewertet und anonymisiert in einem datengeschützten Internetbereich eingegeben. Fachleute des Schulministerium werten diese dann aus.

Informationen über die Ergebnisse
Die Einzelauswertungen, d. h. die individuellen Rückmeldungen, erhalten nur die Eltern und die Lehrkräfte. Die Schülerinnen und Schüler werden von ihren Fachlehrkräften über ihre Ergebnisse informiert. Die Testunterlagen werden von den Fachlehrkräften bis zum Ende des Schuljahrs aufbewahrt und dann den Schülerinnen und Schülern ausgehändigt.
Über das Abschneiden der Schule im Vergleich zu den landesweiten Vergleichswerten berichtet die Schulleitung in der Schulkonferenz. In den Fachkonferenzen für Deutsch, Englisch und Mathematik werden die Ergebnisse unter fachspezifischen Gesichtspunkten besprochen und für den weiteren Unterricht ausgewertet.

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